Chocó – Regen, Ruhe, Currulao‑Vibes im Kopf
Es gibt ein paar Dinge, die im Chocó nicht verhandelbar sind. Zum Beispiel: ein Regenschutz, der nicht sofort beleidigt aufgibt. Ein leichter Poncho reicht völlig – und ja, diese billigen Einmalplastikdinger tun’s zur Not auch. Zwei davon in der Tasche, und du bist praktisch ein lokaler Survival‑Experte.
Ein wasserdichter Tourenrucksack ist Gold wert. Beim Ein‑ und Aussteigen in die Boote wird man nämlich gern mal spontan „getauft“. Häfen gibt’s hier nicht, nur Strand, Wellen und das Prinzip Hoffnung. Und wenn die Dünung stark ist, wird auch die Überfahrt selbst zur Gratis‑Dusche.
Vor Ort unbedingt: Insektenschutz kaufen. Die Moskitos sind lästig, aber die Jejenes (Gnitzen) nach Sonnenuntergang sind die wahren Endgegner. Die Stiche jucken nach einiger Zeit wie der Teufel. Generell sind Moskitos und Co auch potenzielle Überträger von Dengue, Zika & Co. Schlafen? Am besten unter einem Moskitonetz. Wenn’s keins gibt: Ventilator an. Die Viecher hassen Wind – ich liebe diesen Deal.
Badeschuhe sind Pflicht. Schlappen sind im Chocó wie schlechte Beziehungen: Sie gehen im falschen Moment verloren, bringen dich ins Wanken und enden damit, dass du im Wasser liegst. Am Sandstrand egal – über Steine eher nicht.
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