260604 Nuquí – Der Flughafen, der eigentlich wie ein Kiosk ist
Ich stand früh auf, frühstückte und ließ mich mit dem Tuk Tuk zum Flughafen bringen. „Flughafen“ ist dabei ein großes Wort. Das Gebäude hat ungefähr die Fläche einer mittelgroßen Zwei‑Zimmer‑Wohnung in München. Übersichtlich wäre untertrieben.
Ich hatte mein Gepäck gerade abgegeben, wollte noch einmal kurz raus zum Frühstücken – da rannte mir eine Flughafenmitarbeiterin hinterher und wollte wissen, warum ich „wegrenne“. Meine Erklärung, dass ich nur noch was essen möchte, beruhigte sie. Man muss dazu sagen: Beim Gepäck-Drop-Off landet der Koffer in einem Gitterwagen, der außerhalb des Gebäudes steht. Man könnte also theoretisch nach dem Check‑in noch schnell ein paar Mangos oder eine Waschmaschine in den Koffer legen. Niemand würde es merken.
Auch die Sicherheitslogik ist… flexibel. Wenn man keine Lust auf die Eingangskontrolle hat, könnte man einfach durch das Fenster des Restaurants nebenan einsteigen. Und beim Ausladen des Gepäcks kann man zuschauen, denn das Flugzeug parkt 20 Meter vom Empfangsgebäude entfernt. Ich liebe diesen Ort.
Rund um den Flughafen gibt es mehrere Lokale – perfekt für ein Frühstück nach dem Check‑in. Ich nutzte die Gelegenheit.
Weiterlesen



